95460 Bad Berneck, Kulmbacher Str. 53 - Tel.: 09273/247, Fax: 09273 7175, Email: info@lenkeit-dach.de
Dachdeckermeister Joachim Lenkeit, Betriebswirt (dH), gepr. und anerk. Energieberater i. DDH, TÜV-gepr. Photovoltaik-Sachkundiger
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Ab 1. April 2015 gelten die neuen Förderrichtlinien des Marktanreizprogrammes für erneuerbare Energien!

Vor allem für Solarthermie und Biomassekessel gibt es verbesserte Fördersätze - im Bereich Wärmepumpe gibt es Änderungen.
  • Die Förderung von Trinkwasseranlagen wurde wieder eingeführt
    Der Fördersatz beträgt 50 €/m2 Kollektorfläche, mindestens aber 500 €
  • Der Fördersatz für solarthermische Anlagen zur Heizungsunterstützung steigt auf 140 €/m2 (bisher 90 €/m2)
    Der Basissatz liegt bei mind. 2.000 €.
  • Innovationsförderung für große Kollektorflächen
    Anlagen von 20 bis 100 m² Kollektorfläche, die der Trinkwasserbereitung dienen, erhalten im Neubau einen Fördersatz von 75 €/m² Kollektorfläche, im Altbau werden 100 €/m² gewährt.Dient die Anlage auch der Heizungsunterstützung steigt der Fördersatz auf 200 €/m² im Altbau und 150 € im Neubau.
  • Erzeugt die Solarthermieanlage Prozesswärme, können bis zu 50 % der nachgewiesenen Nettoinvestitionskostengefördert werden.
  • Pelletskessel erhalten eine Förderung von mindestens 3.000 €.
    Das entspricht einer Erhöhung von 600 €. Enthält der Kessel schon einen Pufferspeicher, steigt die Förderung auf 3.500 €. Oberhalb des Mindestsatzes gilt ein Fördersatz von 80 €/kW. Bei Pelletsöfen mit Wassertasche wurde die Mindestförderung auf 2.000 € festgesetzt.
  • Smart-Grid Bonus für Wärmepumpen
    Erstmals erhalten Wärmepumpen eine Bonusförderung von bis zu 500 €, wenn sie ein Lastmanagement zulassen. Die am meisten genutzte Wärmepumpe, die Luft-/Wasser-Wärmepumpe, erhält nach aktuellem Stand ab 1. April eine Förderung von 40 € /kW, wobei es auch hier eine Mindestförderung für kleine Anlagen gibt. Diese liegt bei 1.500 € für leistungsgeregelte und monovalente Wärmepumpen. Andere Luftwärmepumpen erhalten 1.300 € als Mindestsatz.
  • Höhere Sätze für Erdwärmepumpen
    Diese erhalten eine Förderung von 100 € pro installiertem Kilowatt Leistung. Die Mindestförderung für kleinere Anlagen liegt für Erdwärmepumpen mit Erdsonden bei 4.500 €. Alle weiteren Erdwärmepumpen erhalten mindestens 4.000 €. Ähnlich der Biomasse ist auch eine 30-%-Förderung für Wärmepumpen vorgesehen, die der Erzeugung von Prozesswärme dienen.

SOLARTHERMIE SO FUNKTIONIERTS

Der Kollektor - Herzstück einer Solaranlage Das Herz der Solarwärmeanlage ist der Kollektor. In ihm befindet sich der Absorber, der die Sonnenstrahlen in Wärme umwandelt. Unter dem Absorberblech sind Röhrchen geschweißt, in denen die Wärmeträgerflüssigkeit fließt. Die Solarleitung verbindet den Kollektor mit dem Solarspeicher. Scheint die Sonne, setzt die Regelung die Pumpe und damit den Kreislauf in Bewegung. Die Wärmeträgerflüssigkeit transportiert die Wärme in den Solarspeicher. Sie ist frostsicher, damit der Kollektor im Winter nicht kaputt geht.

Solarspeicher - Sonnenenergie auch bei Regen Im unteren Teil des Trinkwasser-Solarspeichers befindet sich der Solar-Wärmetauscher, der die Solarwärme an das Trinkwasser abgibt. Reicht die Sonne nicht aus, wird der obere Teil des Speichers über den zweiten Wärmetauscher erwärmt, der mit dem Heizkessel verbunden ist. So kann die Solaranlage weiterhin Wärme einspeisen, auch im Winter. Der Solarspeicher wird so dimensioniert, das ausreichend Warmwasser auch bei mehreren Schlechtwettertagen zur Verfügung steht.

Kombispeicher ermöglichen die solare Unterstützung der Raumheizung. Beim abgebildeten System ist in dem mit Heizwasser gefüllten Speicher ein kleinerer Trinkwasser-Speicher eingebaut. Die Solarenergie erwärmt das Heizwasser, das wiederum Wärme an das Trinkwasser abgibt. Das auf diese Weise solar erwärmte Heizwasser steht damit auch für die Raumheizung zur Verfügung. Es gibt auch andere Bauarten für Kombispeicher.

Solarwärme: clever, ausgereift und zuverlässig

Solarwärmeanlagen dienen der Trinkwassererwärmung oder unterstützen die Raumheizung
Wohin mit den Kollektoren? Am einfachsten ist die Montage auf dem geneigten Dach, oberhalb der Ziegelebene oder anstelle der Ziegel. Für Flachdächer gibt es Montagegestelle. In der Fassade lassen sich die Kollektoren entweder geneigt als Vordach mit Sonnen- und Wetterschutzfunktion oder integriert montieren.

Ausrichtung der Kollektoren
Der höchste Solarertrag ergibt sich bei Südausrichtung, doch sind auch andere Himmelsrichtungen problemlos möglich; Ausrichtung Südwest / Südost reduziert den Ertrag um ca. 5 Prozent, West / Ost um ca. 10 Prozent (siehe Grafik). Der optimale Neigungswinkel liegt bei reiner Trinkwassererwärmung bei ca. 45°, bei Raumheizungsunterstützung bei ca. 60°. Doch empfiehlt sich meist die Installation im Winkel des Schrägdachs. Auch bei senkrechter Montage in der Fassade werden noch 70 Prozent des optimalen Ertrags bei Südausrichtung erzielt.

Solarertrag Trinkwasseranlage
Für einen Vier-Personen-Haushalt werden etwa 5 bis 6 m2 Sonnenkollektoren benötigt, um im Sommerhalbjahr das Trinkwasser vollständig solar zu erwärmen. Im Winterhalbjahr wird der Heizkessel unterstützt. Über das Jahr werden damit 65 Prozent des Trinkwassers solar erwärmt.

Solarertrag Kombianlage
Bei zusätzlicher Unterstützung der Heizung hängt der Ertrag vom Wärmeverbrauch des Hauses ab. Üblicherweise werden 10 bis 15 m2 Kollektorfläche installiert. Ist das Haus wärme gedämmt, können damit bis zu 30 Prozent des Gesamtwärmebedarfs solar gedeckt werden. In Solarhäusern können mit größeren Warmwasserspeichern und Kollektoren auch bis zu 100 Prozent des Gesamtwärmebedarfs gedeckt werden.

Ertragsberechnung
Der Solarertrag hängt vom Anlagentyp, der Kollektorausrichtung, der Sonneneinstrahlung vor Ort und dem Wärmeverbrauch ab. Mit einem Computer-Simulationsprogramm lässt sich der Solarertrag berechnen. Eine einfache Variante finden Sie hier. Damit erhalten Sie eine Vorstellung von der richtigen Größe Ihrer Solarwärmeanlage
Die Zukunft: solare Raumheizung

Solarwärmeanlagen ersetzen immer mehr Öl und Gas
Lange Zeit dienten Solarwärmeanlagen fast nur zur Trinkwassererwärmung. Im Sommer erwärmen sie das Trinkwasser vollständig und im Winterhalbjahr teilweise mit der Sonne. Übers Jahr stammt etwa 65 % der Energie zur Trinkwassererwärmung von der Sonne. Doch mit Solarenergie kann auch geheizt werden. So genannte Kombianlagen liefern zusätzlich zur Trinkwassererwärmung vor allem in der Übergangszeit einen ordentlichen Anteil der Wärme für die Raumheizung. In gedämmten Häusern werden typischerweise 20 % bis 30 % des gesamten Wärmebedarfs solar erzeugt. Der Anteil dieser Anlagen hat deutlich zugenommen und macht heute schon 45 % der neu installierten Anlagen aus.

Sonnenhäuser pur mit mehr als 50 % Solarwärmeanteil bereits heute möglich In Zukunft wird der Solaranteil am Wärmebedarf der Gebäude weiter steigen. Sonne gibt es genug: Auf Deutschland trifft jedes Jahr 80 Mal mehr Sonnenenergie, als an Energie verbraucht wird. Die Technik, um die im Sommer gewonnene Solarwärme für den Winter zu speichern, ist bereits vorhanden. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Hunderte von Sonnenhäusern, die zwischen 50 % und 100 % des Wärmebedarfs mit Solarwärme decken. Ein solches Sonnenhaus ist oben abgebildet. Die Forscher arbeiten nun intensiv daran, diese Solarwärmeanlagen kompakter und noch effizienter zu machen. Das Ziel ist, das zu 100 % mit Solarenergie beheizte Solaraktivhaus bis zum Jahr 2030 zum Baustandard zu machen.

Solarwärme auch für Mehrfamilienhäuser
Mieter in Mehrfamilienhäusern kommen bislang nur in wenigen Ausnahmefällen in den Genuss umweltfreundlicher Solarwärme. Das liegt vor allem am Investor-Nutzer-Dilemma. Nach der geltenden Heizkostenverordnung investiert der Vermieter in die Solarwärmeanlage, von den geringeren Heizkosten profitiert aber der Mieter. Die Solarwärme kann nicht in Rechnung gestellt werden, weil keine Brennstoffkosten anfallen. Die Lösung: der Vermieter finanziert die Solarwärmeanlage durch Erhöhung der Kaltmiete mittels Modernisierungsumlage, wobei die Einsparung bei den Heizkosten größer ist als die Erhöhung der Kaltmiete, der Mieter also nach der Modernisierung weniger zahlt als vorher. Das wird mit effizienten Systemen erreicht, wenn die Solarwärmeanlage Teil der Modernisierung der Heizungsanlage ist. Viele Beispiele zeigen, dass dies geht. Das Bundesumweltministerium will den brachliegenden Markt für große Solarwärmeanlagen stimulieren, deshalb erhalten Anlagen in Mehrfamilienhäusern und Anlagen für gewerbliche Anwendungen und solare Kühlung seit diesem Jahr einen Innovationsbonus und damit die doppelte oder dreifache Fördersumme. Informationen unter www.solarge.org.

(Quelle: http://www.waerme-von-der-sonne.de)
GELD VOM STAAT

Energieeinsparung und Erneuerbare Energien ergänzen sich hervorragend. KfW vergibt lukrative Darlehen für Wärmedämmmaßnahmen für Neu- und Altbauten

Um den Verbrauch von Öl und Gas deutlich zu reduzieren muss der Wärmeverbrauch der Gebäude sowohl durch Wärmedämmmaßnahmen deutlich reduziert, als auch die Wärmeerzeugung effizient gestaltet und teilweise oder ganz auf Erneuerbare Energien umgestellt werden. Je nach Rahmenbedingungen können die verschiedenen Maßnahmen in unterschiedlicher Reihenfolge erfolgen, oftmals ist jedoch eine Kombination vorteilhaft, z.B. die Erneuerung der Heizungsanlage und die Installation einer Solarwärmeanlage oder Dachdämmung und Solarwärmeanlage. Energieeffizientes Bauen, die Wärmedämmung von bestehenden Gebäuden und die Heizungsmodernisierung in Kombination mit der Nutzung Erneuerbarer Energien belohnt die Bundesregierung durch zinsgünstige Darlehen, die von der KfW vergeben werden.

Programm Öklogisch Bauen
In diesem Programm fördert die KfW im Neubaubereich Energiesparhäuser sogenannte KfW-60- und KfW-40-Häuser oder Passivhäuser und den Einbau von Heizungstechnik auf der Basis Erneuerbarer Energien mit günstigen Zinskonditionen. Die Kredithöhe je Wohneinheit liegt bei max. 50.000 Euro. Die Zinssätze und technischen Anforderungen an diese Energiesparhäuser finden sich unter HYPERLINK http://www.kfw-foerderbank.de www.kfw-foerderbank.de

CO2-Gebäudesanierungsprogramm
Hier fördert die KfW die Energieeinsparung im Gebäudebestand durch Wärmedämmmaßnahmen, Heizungsmodernisierung und die Nutzung Erneuerbarer Energien. Zinsgünstige Darlehen oder Zuschüsse gibt es für die Gebäudesanierung auf Neubau-Niveau nach Energieeinsparverordnung (EnEV) oder besser oder mit vorgegebenen Maßnahmenpaketen zur Energieeinsparung.

Bei Gebäudesanierung auf Neubau-Niveau oder besser wird zusätzlich ein Tilgungszuschuss gewährt, ein zugelassenen Energieberater ist zur Antragstellung erforderlich. Wohngebäude, die bis zum 31.12.1983 fertig gestellt wurden, können ihre Sanierungsmaßnahmen frei auf ihr Haus bezogen zusammenstellen. Entscheidend ist, dass das EnEV-Neubau-Niveau erreicht oder unterschritten wird. Eine Energie-vor-Ort-Beratung ist anzuraten. Wohngebäude, die bis zum 31.12.1994 erstellt wurden, erhalten die zinsgünstigen Darlehen bei Umsetzung von einem von 4 Standard-Maßnahmen-Paketen. Die Kreditlaufzeiten liegen bei 10, 20 oder 30 Jahren, der maximale Kreditbetrag liegt bei 50.000 Euro je Wohneinheit. Weitere Informationen unter www.kfw-foerderbank.de oder bei Ihrer Hausbank.

ENERGIEBERATUNG AUCH ZUR SOLARWÄRME

Verbraucherzentralen beraten unabhängig
Energie einsparen, Energiekosten senken und dabei den Wohnkomfort steigern und die Umwelt entlasten das ist kein Widerspruch! Wie das geht, erfahren Sie in der Energieberatung der Verbraucherzentrale. In einer der bundesweit 400 Beratungsstellen erhalten Sie nach Terminabsprache ein persönliches Beratungsgespräch. Beratungsstellen und Terminvergabe: www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

co2online - Klima sucht Schutz
Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online ist Projektträger der Kampagne Klima sucht Schutz, gefördert vom Bundesumweltministerium. Sie motiviert private Haushalte, Handel und Gewerbe, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen, u. a. mit interaktiven Energiespar-Ratgebern zu Themen wie Heizkosten, Altbaumodernisierung und Stromverbrauch. Die EU-Kommission zeichnete die Klimaschutzkampagne für ihr Engagement mit dem Sustainable Energy Europe Award 2007 aus. Mehr Infos unter: www.klima-sucht-schutz.de.

(Quelle: http://www.waerme-von-der-sonne.de)
 






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PHOTOVOLTAIK - INFOS


PV-Anlagen 2017 - Anlagen in Bayreuth, Kulmbach und Goldkronach


Einige PV-Anlagen aus 2016

Die Einspeisevergütungssätze
für Photovoltaik ab Oktober 2017

Aktuelle KfW-Förderung "Photovoltaik" Konditionen für Endkreditnehmer

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Neues Bit.schindeldach in Warmensteinach...

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Bei einem Industriebetrieb in Bayreuth Erneuerung mehrerer Großraumlichtkuppeln/RWA-Anlagen.


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Staatsempfang in München


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